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Die wichtigsten Squashregeln 1. Aufschlag und Punkte Der erste Aufschlag wird ausgelost (in der Regel durch Drehen des Schläger nach dem Münz-Werf-Prinzip). Danach bleibt der Aufschlag bei diesem Spieler, bis er einen Fehler macht, wobei er abwechselnd von links und rechts aufschlägt (pro Seitenwechsel einen Punkt). Beim Aufschlag muss ein Fuß in dem kleinen Aufschlagfeld den Boden berühren. Der Ball muss direkt zur Frontwand zwischen die beiden oberen roten Linien gespielt werden und in das hintere Viertel des Gegenspielers kommen. Es gibt nur ein Aufschlagversuch, bei einem Aufschlagfehler bekommt sofort der Gegner den Aufschlag. Einen Punkt gibt es nur, wenn der aufschlagende Spieler den Ballwechsel gewonnen hat. Gewinnt der andere Spieler den Ballwechel, bekommt er den Aufschlag (und keinen Punkt). Ein Satz wird bis 9 Punkte gespielt. Beim Stand von 8:8, entscheidet der Spieler, der keinen Aufschlag hat, ob der Satz bis 9 Punkte oder 10 Punkte gespielt wird.
Der Ball muss einmal die Frontwand treffen, dabei kann er direkt zur Frontwand, über eine Seitenwand (Boast) zu ihr, oder über die Rückwand (Backwall-Boast) gespielt werden. Nach der Frontwandberührung darf er maximal einmal auf den Boden aufschlagen. Während des Spiels gelten die obere Auslinien als Courtbegrenzung. An der Frontwand ist die untere Fläche (Brett oder auch Tin) ebenfalls "Aus". Berührt der Ball eine rote Linie, gilt dies im Squash immer als "Aus". Die mittlere Linie an der Frontwand und die Linien auf dem Boden haben nur beim Aufschlag Bedeutung, während des Ballwechsels nicht mehr. Die beste Position im Court, von der aus man jede Ecke etwa gleich schnell erreichen kann, ist das sogenannte "T". Die etwas nach hinten versetzte Mitte des Courts. Die Spieler versuchen diese Position nach jedem Schlag wieder einzunehmen. Während des Spiels dürfen sich die Spieler nicht gegenseitig behindern.
Squash hat die Besonderheit, dass beide Spieler sich im gleichen Feld bewegen und den Ball spielen. Daher kann es zu unbeabsichtigten Behinderungen kommen. Zunächst hat jeder Spieler das Recht, die Frontwand direkt anzuspielen. Das bedeutet, daß der Gegner immer aus dem Weg zwischen der Frontwand und der Position des Spielers ("Schusslinie") gehen muss. Weiterhin muss jeder Gegner dem Spieler den direkten Weg zum Ball freigeben und darf ihm also nicht im Weg stehen, oder blockieren. Kommt es bei einem Ballwechsel einmal zu einer gegenseitigen Behinderung, kann ein "Let" vom benachteiligten Spieler gefordert werden, d.h. der letzte Aufschlag wird wiederholt (gleicher Aufschlag, gleiche Seite, gleicher Punktestand). Ein "Let" muß derjenige fordern, der sich behindert fühlt. Er darf dann den Schlag auch nicht ausführen, sondern muss auf ihn verzichten. Also nicht daneben schlagen und dann ein "Let" fordern. Die "Let"-Entscheidung ist das schwierigste an den Squashspielregeln. Einsteiger und Freizeit-Spieler sollten sich daher hauptsächlich auf ihr Gefühl verlassen.
4. Sicherheit Die Spieler dürfen sich gegenseitig nie der Gefahr einer Verletztung aussetzen. Wenn die Möglichkeit besteht, daß beim Ausführen eines Schlages der Gegner statt der Ball getroffen wird, sollte auf den Schlag immer verzichtet werden. Die Schläger sollten vor dem Spiel überprüft auf kaputte Stellen werden, wie scharfe Kanten, herausstehende Saiten oder rutschige Griffbänder. Brillenträger sollten eine Sportbrille tragen. Vor dem Spiel sollten die Spieler ihre Muskeln und Sehnen erwärmen. Squash wird als Hallensportart ausschließlich mit Turnschuhen mit rutschfesten und vor allem hellen Sohlen gespielt. Wer mit dunklen Sohlen im Court angetroffen wird, muß das Spiel beenden!
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